Kartellschäden

Kartelle können Schäden verursachen. EE&MC schätzte diese Schäden für Sie.

Die Europäische Kommission bzw. die nationalen Kartellbehörden legen bei Kartellverstößen zunächst Bußgelder fest.

Darüber hinaus haben die Kartellanten den Geschädigten den durch das Kartell entstandenen Schaden zu ersetzen. Kartellbedingt haben die Geschädigten nämlich während der Zuwiderhandlungsperiode überhöhte Preise an die Kartellanten bezahlt. Der Anspruch auf Entschädigung umfasst nicht nur den Ersatz für Vermögenseinbußen sondern auch für entgangenen Gewinn sowie die Zahlung von Zinsen, die sich aus dem Zeitablauf seit Entstehen des Schadens ergeben.

Die Schätzung der Kartellschäden wird von Wettbewerbsökonomen durchgeführt. Zentral in diesen Schätzungen sind Regressionsanalysen (im Rahmen der zeitlichen Vergleichsmarktanalyse beispielsweise) sowie ökonometrische Modellierungen von Märkten (Marktsimulationsmodelle). Diese verfeinerten ökonomischen Analysen ermöglichen auch, dass ein direkter kausaler Zusammenhang zwischen dem Kartellverstoß und der Schädigung dargelegt werden kann.

EE&MC verfügt über vielfältige Erfahrungen in der Anwendung von präzisen Schätzmethoden, die die Europäische Kommission in ihren Leitlinien 2013 zur Quantifizierung von Schäden skizziert hat.

Aktuell schätzt EE&MC Schäden in fünfzehn unterschiedlichen Kartellfällen. Die Kombination von solidem Praxiswissen mit führendem, akademischem Know-how ermöglicht es uns, präzise und nachvollziehbare Schätzungen durchzuführen.

EE&MC-Kartellfälle sind bspw.:

  • Bier
  • Drogeriewaren
  • girocard
  • Instant-Cappuccino
  • Kaffee
  • LKW
  • Luxuskosmetik
  • Maschinengeschirrspülmittel
  • Mehl
  • Schaumstoff (Polyurethan-Weichschaum)
  • Spanplatten/Holzwerkstoff
  • Süßwaren
  • Waschmittel
  • Zucker