Internationale Kartellkonferenz (IKK) 11. bis 13. März 2026 in Berlin
Die Konferenz, ausgerichtet vom Bundeskartellamt unter der Leitung von Präsident Andreas Mundt, brachte erneut hochrangige Vertreterinnen und Vertreter von Wettbewerbsbehörden, Justiz, Politik, Wissenschaft und Praxis zusammen. Besonders hervorzuheben ist dabei auch die Einbindung führender Industrievertreter – darunter Timotheus Höttges (CEO, Deutsche Telekom) sowie René Obermann (Chairman Airbus SE) –, wodurch die Debatte um eine dezidiert unternehmerische Perspektive ergänzt wurde.
Zudem setzte die Beteiligung von Teresa Ribera, Exekutiv-Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, einen wichtigen europapolitischen Akzent.
Inhaltlich standen die gegenwärtigen Umbruchlinien der Wettbewerbspolitik im Zentrum: das Spannungsfeld zwischen Marktöffnung und industriepolitischer Steuerung im geopolitischen Kontext, die wettbewerbsökonomischen Implikationen daten- und KI-getriebener Geschäftsmodelle sowie die zunehmende Verlagerung von einer rein ex-post orientierten Durchsetzung hin zu strukturell-präventiven Steuerungsansätzen. Die Diskussionen verdeutlichten, dass Wettbewerbspolitik heute integraler Bestandteil einer umfassenderen Wirtschafts- und Standortstrategie ist.
Gerade diese Verbindung von rechtlicher Präzision, ökonomischer Tiefe und praktischer Entscheidungsperspektive macht die IKK aus. Es ist stets eine besondere Erfahrung, die maßgeblichen Entwicklungen und strategischen Leitlinien aus erster Hand zu hören und einzuordnen.
Weitere Informationen sowie das Programm finden sich unter:
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Zur Gesamtübersicht:
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