EE&MC-Bewertungen

Die Europäische Denkschule hat das Kartellrecht umfassend modernisiert. In der Bewertung der Frage, ob Vereinbarungen vom Kartellverbot erfasst werden, ist die Beantwortung ökonomischer Fragen zentral. Solche ökonomischen Beurteilungen haben die Unternehmen seit der Verordnung 1/2003 selbst vorzunehmen.

EE&MC unterstützt Unternehmen mit ökonomischem Sachverstand in der Beantwortung der folgenden Fragen: 

  1. Marktabgrenzung: Welche Produkte und räumliche Gebiete sind Teil des relevanten Marktes?
  2. Horizontale Zusammenarbeit: Kann ich mit meinen direkten Wettbewerbern zusammenarbeiten? Was kann ich in dieser Vereinbarung alles regeln?
  3. Vertikale Vereinbarungen: Welche Verträge kann ich mit meinen Lieferanten schließen? Welche mit meinen Abnehmern? Was darf ich im Vertrag bestimmen und was nicht? Bin ich vom Kartellverbot freigestellt?
  4. Marktstruktur: Wie werden Konzentrationsgrad, Marktanteile, Eintrittsbarrieren und Marktaustrittsbedingungen gemessen?
  5. Preisgestaltung: Basieren Preisänderungen auf einem Wettbewerbsprozess oder auf Kartellverhalten? Sind meine Lieferanten im Kartell? Wie kann ich Kartelle entdecken (Kartell-Screening)?
  6. Hat das Kartell einen Effekt auf den Markt (zur Bestimmung der Höhe der Geldbuße und des Kartellschadens)? 
  7. Andere Frage in Bezug auf das Marktverhalten: In welchem Maße führen nicht preisbezogene Strategien führender Unternehmen zu einer Verringerung des Wettbewerbs?
  8. Fragen der vertikalen Verflechtung: Kann eine bestimmte vertikale Vereinbarung den Wettbewerb reduzieren?

EE&MC verfügt über herausragende Expertisen sowohl bei der Bewertung von horizontalen Vereinbarungen zwischen Wettbewerbern als auch von vertikalen Beschränkungen zwischen Zulieferern oder Abnehmern.

EE&MC wendet hierbei die Leitlinien der Europäischen Kommission umfassend an. Für unsere Kunden prüfen wir beispielsweise, ob Gruppenfreistellungen anwendbar sind oder oberhalb der Marktanteilsgrenzenindividuelle Freistellungen darstellbar sind.