Digitale Plattformen zeichnen sich durch ihre Netzwerkeffekte und ihre Vielseitigkeit sowie durch hohe Wechselkosten, Größeneffekte und Kontrollebenen der Daten aus. All dies ist für die Abgrenzung des relevanten Marktes wesentlich.

 

Bezüglich digitaler Plattformen besteht ein Konsens darüber, dass jede Seite als ein separater relevanter Markt definiert werden sollte, solange Konsumenten, Werbetreibende, Inhaltsanbieter und alle anderen beteiligten Akteure keine Transaktionen miteinander tätigen. Es wird allgemein angenommen, dass Produkte auf jeder Seite einer Plattform einen unterschiedlichen Grad an Substituierbarkeit aufweisen.

 

EE&MC verwendet zur Marktabgrenzung in der digitalen Ökonomie in angepasster Weise etablierte Instrumente wie den Hypothetischen Monopolistentest, der ursprünglich einen Preismechanismus zur Abgrenzung nutzt. In der digitalen Ökonomie werden anstatt der Simulation einer Preiserhöhung die ökonomischen Auswirkungen einer Qualitätsminderung beobachtet und gemessen. Um mehrseitige Märkte zu definieren, werden auch die Datenflüsse analysiert, die auf dem Markt beobachtet werden können.   

 

EE&MC wendet diese angepasste Methodik bereits seit über 15 Jahren an und verfügt daher über ausgeprägte Erfahrungen bei Marktabgrenzungen auf digitalen Märkten.

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