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Difference-in-difference Methode

Die Grundidee dieses Ansatzes besteht in der Betrachtung der Entwicklung eines Unterschiedes in den Unternehmensergebnissen. Vor einer Beihilfe existierende Unterschiede können anderen Faktoren als der staatlichen Beihilfe zugeschrieben werden. Nur die Veränderung in diesen Unterschieden („Difference-in-Difference“) kann auf die Beihilfe zurückgeführt werden. Anders ausgedrückt vergleicht diese Methode den Unterschied des Unternehmenserfolges zwischen Nutznießern und der Kontrollgruppe vor der Beihilfe mit dem Unterschied des Unternehmenserfolges nach der Beihilfe. Diese Methode funktioniert nur, wenn Nutznießer und Kontrollgruppe, im Zeitablauf gleichermaßen von allen Faktoren, die den Unternehmenserfolg beeinflussen, betroffen sind. Daraus kann dann gefolgert werden, dass die Beihilfe der einzig relevante Faktor ist, der die Änderung des Leistungsunterschiedes zwischen Nutznießer und Kontrollgruppe erklärt.