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Vergleichsbasierter Ansatz

Der vergleichsbasierte Ansatz verwendet Stichproben von regulierten und nicht regulierten Firmen oder Märkten und vergleicht diese, um die Effekte einer Regulierung zu messen. Falls der einzige Unterschied der Stichproben in der Regulierung besteht, können unterschiedliche Verhaltensweisen und Leistungsfähigkeiten der entsprechenden Regulierung zugeschrieben werden. Dieser Ansatz setzt entweder auf Querschnittsunterschiede (ähnliche Firmen werden unter verschiedenen Regulierungsvoraussetzungen verglichen) oder Zeitreihenunterschiede (gleiche Firmen werden unter wechselnden Regulierungsvoraussetzungen verglichen).

Für die Querschnittsmethode muss zunächst eine Einteilung der Firmen in regulierte und nicht regulierte Firmen erfolgen. Anschließend werden Maße entwickelt, wie Preise und Kosten für beide Kategorien, die die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Firmen und Märkte messen. Der letzte Schritt besteht in der Schätzung des Unterschiedes der Firmen in den verschiedenen Rechtssystemen. Dieser Unterschied kann dann der entsprechenden Regulierung zugeschrieben werden.

Für die Zeitreihenmethode müssen zunächst Perioden identifiziert werden, in denen das Regulierungssystem geändert wurde. Das Verhalten und die Leistungsfähigkeit der Firmen und Märkte vor der Regulierungsanpassung werden mit dem Verhalten und der Leistungsfähigkeit nach der Veränderung verglichen. Der ermittelte Unterschied in diesen Maßen kann dann der entsprechenden Regulierung zugeschrieben werden.