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Strukturgleichungsmodell

Mit Hilfe des Strukturgleichungsmodells können die Effekte einer Regulierung auf die Wohlfahrt geschätzt werden. Basierend auf Nachfrage- und Kostenfunktionen einer Firma wird der hypothetische Preis bestimmt, der ohne Regulierung vorgelegen hätte. Preissimulationen werden unter unterschiedlichen Annahmen von Preisdiskriminierungsgraden und Eintrittsbarrieren durchgeführt. Anschließend werden die simulierten Preise mit den aktuellen, regulierten Preisen verglichen.

Diese Methode hat den Vorteil, dass auch Wohlfahrtsgewinne geschätzt werden können, die aus einer noch effizienteren Preisregulierung resultieren würden. Die Schätzung von Produktionsfunktionen mit Hilfe von Informationen über Input Preise dient dazu herauszufinden, ob regulierte Firmen ihre Kosten minimieren.

Der Ansatz des Strukturgleichungsmodells misst somit nicht nur den tatsächlichen Effekt einer existierenden Regulierung, sondern ermöglicht zusätzlich den Entwurf eines wohlfahrtssteigernden Regulierungssystems.