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Marktabgrenzung

Die Abgrenzung des sachlich und des räumlich relevanten Marktes ist für eine Freistellung wichtig. Zur Definition eines solchen relevanten Marktes bedient sich die Europäische Kommission einer Methodik, die auf die Europäische Schule aufbaut. Die Europäische Schule verkörpert den neuen ökonomisch fundierten Ansatz der Wettbewerbspolitik in Europa.

Ziel der Marktabgrenzung ist es, die Bereiche zu bestimmen, in denen Wettbewerb stattfindet. Die EU Kommission wendet hierfür harte quantitative Analysemethoden, wie den Hypothetischen Monopolistentest (HM-Test), an. Zur Bestimmung aller vernünftigerweise zur Verfügung stehenden alternativen Produkte wird die Reaktion der Konsumenten auf eine hypothetische Erhöhung des Marktpreises für die Güter der betroffenen Unternehmen um 5%-10% untersucht. Ist der "Hypothetische-Monopolisten Test" nicht profitabel, werden die Substitutionsgüter zum relevanten Markt hinzugefügt. Der Test wird so lange fortgeführt, bis eine Preiserhöhung profitabel ist. Zusätzlich findet die Angebotssubstituierbarkeit Anwendung. Die Bekanntmachung der Europäischen Kommission zur Abgrenzung des relevanten Marktes enthält eine vollständige Darstellung hierzu.

EE&MC verfügt sowohl über die zahlreiche Erfahrung als auch über die analytischen Werkzeuge wie Conjoint Analysen, um Marktabgrenzungen, die der Bekanntmachung entsprechen, vorzunehmen.