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Handel 3

In der wettbewerbsökonomischen Praxis nehmen Fälle zu, in denen Märkte, auf denen Vereinbarungen wirken, fallspezifisch abzugrenzen sind. 

Darüber hinaus stellt sich hierbei oftmals die Frage, ob eine Vereinbarung im Markt überhaupt spürbar ist. Ist dies nicht der Fall, findet die "De Minimis"-Regelung Anwendung. Auch im Rahmen der "De Minimis"-Regelung sind in einem ersten Schritt die betroffenen Märkte abzugrenzen und in einem zweiten Schritt die Marktanteile zu berechnen. 

EE&MC hat eine solche Marktabgrenzung im Handel durchgeführt. In dem konkreten Fall war insbesondere zu berücksichtigen, dass zwei unterschiedliche Marktstufen entlang einer Wertschöpfungskette vertikal miteinander verbunden sind. Fallbezogen ist zu bestimmen, welcher Markt - auf dem konkret Angebot und Nachfrage aufeinandertreffen - von der Vereinbarung betroffen ist.