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Schienenverkehr

Die Öffnung des nationalen Güter- und Personenverkehrs für grenzüberschreitenden Wettbewerb war ein wichtiger Schritt für die Schaffung eines integrierten europäischen Eisenbahnverkehrsmarktes sowie eines einheitlichen europäischen Verkehrsraumes. Wie im Weissbuch zum europäischen Verkehrsraum von 2011 ausgeführt, ist die Verwirklichung eines wettbewerbsfähigeren und effizienteren Eisenbahnverkehrsmarktes eine Voraussetzung, um die Ziele der Verringerung der Verkehrsemissionen und der Verlagerung auf andere Verkehrsträger zu erreichen. Die bessere technische Harmonisierung der Eisenbahnsysteme und die Entwicklung von grenzüberschreitenden Schlüsselbahnstrecken unterstützen den Abbau von Hindernissen zur Verwirklichung eines wettbewerbsfähigeren Verkehrssystems mitsamt besseren Verbindungen zwischen EU und benachbarten Staaten.

Das erste Eisenbahnpaket von 2001 ermöglichte den Bahnbetreibern den Zugang zu einem transeuropäischen, diskriminierungsfreien Verkehrsnetz. Seitdem wurde die Richtlinie dreimal überarbeitet: 2004, 2007 und 2013. Als Ergebnis ist der Güterverkehr in der EU für nationale und internationale schienenverkehrsbezogene Leistungen vollständig liberalisiert. Weiterhin ist der Markt für internationale Schienenpersonenverkehrsdienste liberalisiert.