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Medien & ITK

Die Telekommunikations-, Medien- und Internetbranchen wachsen zusammen. Die Digitalisierung ermöglicht diese Verschmelzung von Inhalten und Übertragung. In diesem neuen Sektor treffen klassische Mediensparten, wie Verlage und Fernsehsender, auf Netzanbieter, wie Kabel- oder Satellitennetzbetreiber. Der Kampf um den Kunden wird zunehmend auch von den Telekommunikationsanbietern geführt - sei es über das Festnetz mit DSL oder über das Mobilfunknetz.

Diese einschneidenden und dynamischen Entwicklungen waren Anlass, eine umfassende und vertiefte Analyse und Prognose der elektronischen Medien durchzuführen. Diese Aufgabe wurde von EE&MC übernommen. Der Münchner Kreis, vertreten durch Professor Picot, koordinierte diese 736 Seiten umfassende Sektorstudie zu „Elektronische Medien – Entwicklung und Regulierungsbedarf“.

Beauftragt wurde die Studie von den Landesmedienanstalten ALM, ARCOR, Burda Verlag, Hansanet, Kabel Deutschland, Microsoft, Premiere, RTL, SES-Astra, Telefónica, Vodafone und dem ZDF. Die rechtlichen Ausarbeitungen verantworteten die Professoren Holznagel (Universität Münster) und Dörr (Universität Mainz).

Die Sektorstudie ist eine in dieser Form und Qualität bisher nicht vorliegende, umfassende Bestandsaufnahme der deutschen Märkte für elektronische Medien und deren vielschichtiger Regulierungen. Das Besondere an der Studie ist, dass aus ökonomischer Sicht zentrale Szenarien für die künftige Entwicklung der Medienlandschaft unter dem Einfluss von Digitalisierung und Konvergenz erarbeitet wurden. Die Studie zeigt des Weiteren realistische Optionen für die erforderlichen Veränderungen des Regulierungsrahmens auf, die von der Politik aufgegriffen werden (können). Die Handlungsoptionen entsprechen nicht zuletzt den Anforderungen der EU und des deutschen Verfassungsrechts, aber auch den aktuellen Markt-und Technologieentwicklungen.

EE&MC wertete für diese Analyse über 750 Studien aus, um ein umfassendes Bild über die zukünftigen Entwicklungen in allen relevanten Telekommunikations-, Medien- und Internetmärkten darstellen zu können. Bei der Bewertung der Entwicklungen war der ökonomische Maßstab stets die Beurteilung der Vorteilhaftigkeit für die Nutzer. Dies entspricht der von EE&MC vertretenen Methodik des "more economics based approach."