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Bundesnetzagentur

Die für die Sicherung des Wettbewerbs im deutschen Telekommunikationssektor verantwortlich zeichnende Regulierungsbehörde für Telekommunikation, Post und Energie, die Bundesnetzagentur, setzte sich 2001 mit der Frage der Marktabgrenzung und Marktbeherrschung auseinander. Die Behörde hatte sich angesichts dieser vielfältigen und anspruchsvollen Aufgabe entschlossen, von ökonomischen Gutachtern ein methodisches Konzept zur Marktabgrenzung und einen Kriterienkatalog zur Prüfung der Marktbeherrschung im Telekommunikationssektor entwickeln zu lassen.

Mit dieser Aufgabe betraute die Bundesnetzagentur EE&MC. Der Anspruch der Behörde bestand darin, dass diese neue Methodologie sich einerseits innerhalb der rechtlichen Vorgaben des GWB bewege, andererseits aber auch moderne Ansätze der Wettbewerbstheorie, die in das europäische Kartellrecht bereits eingingen, widerspiegele.

Aufgrund der Spezialisierung von EE&MC auf die ökonomische Analyse im Kartellrecht und die tägliche Praxis von Marktabgrenzungen und Untersuchungen von Marktbeherrschung in verschiedensten Produkt- und Dienstleistungsbereichen war EE&MC besonders befähigt, dieses Gutachten zum Thema „Marktabgrenzung und Marktbeherrschung im Telekommunikationssektor“ für die Bundesnetzagentur zu erstellen. Im Rahmen dieses Gutachtens wurden von EE&MC zahlreiche Expertengespräche und umfangreiche Analysen zur zukünftigen Entwicklung des Telekommunikationssektors durchgeführt. Insgesamt wurde für die Bundesnetzagentur eine Methodologie entwickelt, die moderne ökonomische Erkenntnisse mit rechtlichen Vorgaben interdisziplinär verknüpft. Diese Methode findet heute noch Anwendung.