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Regulierung

Die Europäische Union verfolgt das ambitiöse Ziel, u.a. die Telekommunikations-, Energie- und Postmärkte zu liberalisieren. Sie beabsichtigt dadurch, ökonomische Effizienzgewinne zu verwirklichen und die Wohlfahrt der europäischen Konsumenten zu erhöhen. Dieses Ziel wird von Regulierungsbehörden in ganz Europa unterstützt: Auf breiter Front wird versucht, Wettbewerb in ehemalig monopolistischen Industrien einzuführen. 

Die Europäische Kommission hat in diesem Prozess die Federführung übernommen und eine Reihe von Richtlinien für den Bereich der regulierten Industrien verabschiedet. Damit soll ein europäischer Binnenmarkt geschaffen werden, um so den Marktzutritt neuer Wettbewerber zu unterstützen, die mit den ehemaligen Monopolisten in Wettbewerb treten wollen. Diese neuen Marktbedingungen erfordern aber auch eine Anpassung der Strategien und angemessene Umstrukturierungsmaßnahmen bei den ehemaligen Monopolisten.

Das Management dieser Unternehmen wird mit komplexen Sachverhalten und Fragestellungen konfrontiert, denen sie zuvor nicht ausgesetzt waren. Fragen zu "entflochtenen" Produkten und Dienstleistungen ebenso wie Fragen des Zugangs zur Netzwerkinfrastrukturen und die Diskussion über dafür zu leistende Nutzungsentgelte bestimmen den geschäftlichen Alltag. Diese Fragestellungen müssen auf eine praktikable Art und Weise gelöst werden.

Das Wettbewerbsteam von EE&MC unterstützt Unternehmen und Behörden bei der Planung von Strategien. Da die EU Wettbewerbsregeln auf alle regulierten Industrien Anwendung finden, ist es entscheidend, dass diese Strategien sowohl den rechtlichen als auch den wirtschaftlichen Anforderungen genügen. Mit der Durchführung ausführlicher ökonomischer Analysen beleuchten wir alle Aspekte der Regulierung und die damit einhergehenden erforderlichen Anpassungen in den Geschäftsprozessen.