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Marktabgrenzungen

Marktabgrenzungen dienen der genauen Abgrenzung der Gebiete, in denen Unternehmen miteinander im Wettbewerb stehen. Sie ermöglichen einen Überblick über die spezifische Wettbewerbssituation, der sich die betroffenen Unternehmen zu stellen haben.

Im EU Kartellrecht werden Marktabgrenzungen entsprechend der Bekanntmachung der Europäischen Kommission über die Definition des relevanten Marktes vom 9. Dezember 1997 durchgeführt. Danach muss der Markt sowohl in sachlicher als auch in geographischer (räumlicher) Hinsicht definiert werden. Nach dieser Bekanntmachung sind die Schlüsselkriterien zur Bestimmung des relevanten Marktes die Nachfragesubstituierbarkeit und die Angebotssubstituierbarkeit. Die Bekanntmachung legt dar, dass die Behörden den HM-Test, in den USA bekannt unter dem Begriff SSNIP-Test, als die geeignete Methode ansehen, um den relevanten Markt zu bestimmen.

Eine korrekte Definition des relevanten Marktes ist für eine akkurate Wettbewerbsanalyse unerlässlich. Ein zu eng definierter Markt kann zu unbegründeten Bedenken der Behörden führen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn einem hohen Marktanteil, der auf eine inkorrekte Marktabgrenzung zurückzuführen ist, große Bedeutung im Verfahren zukommt.

Unsere Erfahrungen bei der Marktabgrenzung insbesondere unter Verwendung von Conjoint Analysen sind sehr vielfältig. EE&MC hat in zahlreichen Verfahren in den unterschiedlichsten Märkten empirisch belegte Marktabgrenzungen sehr erfolgreich durchgeführt.