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Lieferstopp Konsumgüter

Die in diesem Fall durchgeführte Schadensberechnung bezieht sich auf eine im Juni 2007 durch Behinderungsmissbrauch erfolgte Verletzung des Kartellrechts. Der Zuwiderhandelnde stoppte unrechtmäßigerweise die Belieferung einer Vertriebsfirma und verletzte damit Artikel 101 AEUV. Betroffene einer solchen Zuwiderhandlung sind berechtigt, für Vermögenseinbußen und den entgangenen Gewinn entschädigt zu werden.

Unsere erfahrenen Experten haben zwei Schadensarten identifizieren können:

  1. den direkten Verlust durch entgangene Verkäufe des betreffenden Produktes und
  2. den indirekten Verlust durch entgangene potentielle Verkäufe von komplementären Produkten.

Unter Anwendung anspruchsvoller ökonomischer Analysen und Techniken der Paneldatenanalyse haben EE&MC-Experten anhand von erklärenden Variablen und deterministischen Faktoren den „but for” Wettbewerbspreis bestimmt, der ohne Zuwiderhandlung hätte beobachtet werden können. Bei einer Paneldatenanalyse werden mit Hilfe von Querschnittsdaten Marktkräfte modelliert, so dass auch bei kurzen Zeitreihen dynamische Effekte analysiert werden können.

EE&MC hat beide Schadensformen, die von dieser Zuwiderhandlung herrühren, erfolgreich quantifiziert und ausführliche Robustheitschecks durchgeführt, um die Qualität der Analyse sicherzustellen.